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Eine Veranstaltung mit bestem Sport und viel Herz

Das Bundesturnier in Hannover Vahrenheide zählt zu den Highlights im Kalender der Trakehner.

Pressemitteilung - 17.06.2008: Neumünster – Vom 4. bis 6. Juli 2008 ist es wieder so weit: Zum vierten Mal treffen sich die Trakehner zu ihrem Bundesturnier in Hannover und kämpfen in vier Disziplinen um goldene Schleifen. Das Außergewöhnliche: Die Organisation des Großprojektes liegt ausschließlich in den Händen der Mitglieder des Zuchtbezirkes Niedersachsen/Hannover. Jürgen Hanke ist seit 1962 Mitglied des Trakehner Verbandes, seit zwei Jahren Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes und seit über 15 Jahren als Zuchtbezirksvorsitzender erster Mann im Pferdeland Niedersachsen. Er und sein Team haben das Trakehner Bundesturnier zu dem gemacht, was es heute ist – ein Muss für die Pferde mit der Elchschaufel und ein besonderes Erlebnis für Reiter, Züchter und Pferdebegeisterte!

Das Bundesturnier in Hannover Vahrenheide zählt zu den Highlights im Kalender der Trakehner. Was zeichnet die Veranstaltung für Sie aus?

Jürgen Hanke: Der Trakehner Verband ist eine Bundeszucht und darüber hinaus werben wir mit dem Slogan: Trakehner weltweit. Beim Internationalen Bundesturnier kommt die große Trakehner Familie zusammen – nicht nur aus der ganzen Republik, sondern auch aus dem Ausland. In dieser hervorragenden Atmosphäre geht es um den sportlichen Vergleich und Wettkampf. Denn bei aller Liebe und Euphorie für das lebende Kulturgut Trakehner wollen wir eine Bühne schaffen, bei der die Sportlichkeit unserer Pferde im Mittelpunkt steht. Natürlich messen sich die Trakehner auch jedes Wochenende auf deutschen und internationalen Turnierplätzen mit anderen Warmblutrassen und stellen dort ihre Qualität unter Beweis. Beim Bundesturnier geht es um das sportliche Schaufenster innerhalb der Trakehner Zucht. 

Was ist für Sie das Besondere des Trakehner Bundesturniers?

Jürgen Hanke: Wir haben in vier Jahren eine Veranstaltung mit sehr viel Herz geschaffen, die für jeden Reiter eines Trakehner Pferdes etwas Passendes bereit hält. Im Mittelpunkt stehen die Sichtungen der Reitpferde für die Bundeschampionate in Warendorf und die schweren Prüfungen in Viereck und im Parcours. Außerdem gibt es Prüfungen für die Youngster und die Trakehner, die sportlich gerade die Karriereleiter nach oben erklimmen. Aber auch Wettbewerbe für die jüngsten Reiter haben wir im Angebot, einen kombinierten Wettkampf für Jungzüchter, eine Hunterprüfung und natürlich die Fohlenauktion am Samstagabend. Alles in allem unterstreichen wir so die Vielseitigkeit des Trakehner Pferdes, wobei uns das hohe Niveau der Darbietungen natürlich sehr glücklich macht. 

Das Trakehner Bundesturnier wird ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer organisiert und nur durch Sponsorenmittel finanziert. Wie ist das alles zu schaffen?

Jürgen Hanke: Für das Bundesturnier wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich aus allen Delegierten des Zuchtbezirkes Niedersachsen/Hannover und einigen Delegierten aus Niedersachsen/Nordwest zusammensetzt und sich das ganze Jahr über mit der Veranstaltung beschäftigt. Jeder im Team hat seine Aufgabe und erfüllt diese nach bestem Wissen, so kümmert sich zum Beispiel Gisela Gunia um den sportlichen Ablauf, mir obliegt die Beschaffung der Sponsorengelder. Wir sind stolz, dass wir finanzielle Förderer der ersten Stunde haben, die uns bewährt zur Seite stehen. Aber es kommen auch jedes Jahr neue Geldgeber hinzu, die hinter unserer Sache stehen und sich für das Trakehner Bundesturnier engagieren wollen. 

Sie haben gemeinsam mit Frau Gunia die Turnierleitung inne, sind fast eine Woche voll eingebunden und kümmern sich das ganze Jahr über um die Veranstaltung. Woher kommt so viel Engagement?

Jürgen Hanke: Diese Energie ziehe ich allein aus meinen Hobby, den Trakehnern. Ich möchte für das Trakehner Pferd da sein und noch wichtiger: Ich möchte, dass die Pferde und ihre Züchter im rechten Licht dargestellt werden. Natürlich kostet dieser Einsatz viel Kraft. Aber wenn das Trakehner Bundesturnier sportlich gut gelaufen ist, wenn die Finanzierung mit einer schwarzen Null abschließt und wenn alle Beteiligten hinterher mit einem Lächeln auf dem Gesicht aus dem Reiterstadion in Vahrenheide abreisen, dann bekommt man dadurch den Ehrgeiz und die Tatkraft für das nächste Jahr. Wir haben ständig neue Ideen und überlegen zum Beispiel, ob wir 2009 auch Fahrprüfungen mit ins Programm nehmen. Nach einigen Kinderkrankheiten sind wir jetzt im vierten Jahr sehr gut aufgestellt und uns wird mittlerweile auch Lob, Anerkennung und Hilfe aus den anderen Zuchtbezirken zu Teil. Diese Wertschätzung ist ein schöner Lohn für die vielen Stunden, die man für das Turnier gearbeitet hat. 

Der Eintritt zum Trakehner Bundesturnier in Hannover ist frei! 

Wegbeschreibung zum Trakehner Bundesturnier im Reiterstadion, Am Jagdstall 25, 30179 Hannover-Vahrenheide:

Anfahrt mit dem Auto:

• aus Richtung West oder Ost: A 2 Abfahrt Hannover Langenhagen, Richtung Hannover City, auf der Vahrenwalder Str. 3. Ampelkreuzung links (bei Mc Donalds links) in den Sahlkamp, der Ausschilderung (Elchschaufel) folgen.

• aus Richtung Nord: A7, A 352, Abfahrt Hannover Nord/Langenhagen (nicht die 1. Langenhagen!), Richtung Hannover City (Bundesstraße 552), geht über in die Vahrenwalder Str., dort 3. Ampelkreuzung (bei Mc Donalds links) links in den Sahlkamp, der Ausschilderung (Elchschaufel)folgen.

• Aus Richtung Süd: A 7, A 37 (Messeschnellweg), Kreuz Hannover Buchholz auf die A 2 wechseln Richtung Dortmund, 3. Abfahrt: Hannover Langenhagen, Richtung Hannover City, auf der Vahrenwalder Str. 3 Ampelkreuzung (bei Mc Donalds links) links in den Sahlkamp, der Ausschilderung (Elchschaufel) folgen

Anfahrt mit der Bahn:

ab Hauptbahnhof, Straßenbahn Linie 2 (Richtung Alte Heide), Station Reiterstadion – direkt am Gelände!



Hinweis: Dieser Artikel stammt aus dem Online-Magazin Pferdekurier und ist dort unter der URL www.pferdekurier.de/artikel--lesen--263.html veröffentlicht.

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